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Eine Veröffentlichung von Harry Zingel (http://www.bwl-bote.de)

Eine Umfrage im Forum für Betriebswirtschaft förderte Erstaunliches zu Tage: fast alle Teilnehmer von IHK-Fortbildungen bezahlen ihre Lehrveranstaltung selbst. Unterstützung von öffentlichen Stellen kriegen nur sehr wenige, eine staatliche Vollversorgung fast niemand. Die Bildungsfinanzierung ist damit facettenreicher als es scheinen mag. Das hat Konsequenzen für die Dozenten und Lehrgangsträger, über die diese sich bisweilen noch nicht im klaren zu sein scheinen.

Voller Einsatz


Auch wenn solche Foren-Rundfragen weder repräsentativ noch objektiv sind, so lassen sie doch einen punktuellen Einblick zu, der vielen Bildungsveranstaltern nicht klar zu sein scheint: IHK-Teilnehmer spielen mit vollem Einsatz. Viele finanzieren den Lehrgang auf pump, etwa durch zinsgünstige Kfw-Darlehen: Karriere auf Kredit. Während anderswo nach dem Arbeitsamt oder dem ESF gerufen wird, und die Nation noch immer über Studiengebühren streitet, gibt es IHK-Teilnehmer, die ihre Fortbildung sogar gegen den Willen ihrer Arbeitgeber machen. Man mag darüber lamentieren, daß so oft nach Rabenvater Staat gerufen wird, aber das hier wäre der falsche Ort dafür.

 

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Rechnungswesen
Mittwoch, den 22. Juli 2009 um 09:37 Uhr

Seit dem Jahr 1494, als der bekannteste italienische Mathematiker des 15. Jahrhunderts, der Franziskanermönch Luca Pacioli (1445-1514) die erste umfassende Darstellung der doppelten Buchführung herausbrachte, hat sich dieses Instrument zunehmend zu einem wirksamen Steuerungsinstrument unternehmerischen Handelns entwickelt. Das „moderne“ Rechnungswesen war geboren. Das heutige „Rechnungswesen“ stellt einen Oberbegriff für die Gesamtheit der Aufzeichnungspflichten eines Unternehmens dar, mit denen internen und externen Interessenten Rechenschaft über die Geschäftsvorfälle und die Lage des Unternehmens gegeben wird. Die Grundlagen bilden Rechnungslegungsvorschriften, welche die einzelnen Arten von Aufzeichnungs- und Ausweispflichten regeln. Somit ist also die allgemeine Aufgabe des Rechnungswesens, das gesamte Unternehmensgeschehen zahlenmäßig zu erfassen, zu überwachen und auszuwerten.

Das heutige Rechnungswesen gliedert sich in folgende Bereiche:

  • Buchführung (unternehmensbezogene Zeitraum- Zeitpunktbetrachtung)
  • Kosten- und Leistungsrechnung (Gesamt- oder Stückrechnung...)
  • Statistik (interne und externe Unternehmensvergleiche, Zeitvergleiche...)
  • Planungsrechnung (Blick in die Zukunft für Einkauf, Produktion,Investition...)

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gern mit meinen Seminaren zur Verfügung.