ja_mageia

Die Bezugsgröße, die für viele Werte in der Sozialversicherung Bedeutung hat (unter anderem für die Festsetzung der Mindestbeitragsbemessungsgrundlage für freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung und für die Beitragsberechnung von versicherungspflichtigen Selbständigen in der gesetzlichen Rentenversicherung), wird für das Jahr 2009 auf 2.520 Euro/Monat (West) festgesetzt (2008: 2.485 Eu-ro/Monat). Die Bezugsgröße (Ost) beträgt im Jahr 2009 2.135 Euro/Monat (2008: 2.100 Euro/Monat).

Start Krankenkassen
Krankenkassen
Alles wissenswerte zum Zusatzbeitrag der Krankenkassen
Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 16:43 Uhr

Seit dem 1. Januar 2009 zahlen Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung Beiträge nach einem einheitlich festgelegten Beitragssatz. Die Beiträge fließen zusammen mit Steuermitteln in den Gesundheitsfonds und werden nach gesetzlich festgelegten Kriterien an die Krankenkassen verteilt.
Erzielen Krankenkassen mit den Geldern aus dem Gesundheitsfonds Überschüsse, können sie diese Überschüsse in Form von Prämien an ihre Mitglieder auszahlen, soweit sie über eine ausreichende Finanzreserve verfügen. Kommt eine Krankenkasse mit den aus dem Gesundheitsfonds zugewiesenen Geldern nicht aus, erhebt sie von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag. Vorab müssen aber vorhandene Wirtschaftlichkeitsreserven ausgeschöpft sein.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 17. Februar 2010 um 16:48 Uhr
Weiterlesen...
 
Krankenkassen erzielen 2007 Überschuss von rund 1,8 Mrd. €
Freitag, den 28. März 2008 um 12:43 Uhr

Das aktuelle Finanzergebnis gesetzliche Krankenversicherung (GKV) fiel 2007 noch günstiger aus als im Jahr 2006, als die Krankenkassen einen Überschuss von 1,63 Mrd. Euro erzielten.Sie erzielte nach den vorläufigen Finanzergebnissen im Jahr 2007 einen Überschuss von 1,78 Mrd. € (erwirtschafteten Einnahmen von rd. 155,40 Mrd. € und verursachten Ausgaben von 153,62 Mrd. €)

Somit konnte die gesetzliche Krankenversicherung nach den Reformen 2003 und 2007 zum vierten Mal hintereinander mit einem positiven Finanzergebnis abschließen.

Die finanzielle Konsolidierung ist somit weitestgehend abgeschlossen

Die Überschüsse der Jahre 2004 bis 2007 waren erforderlich, um die bis 2003 aufgelaufene Verschuldung der gesetzlichen Krankenversicherung abzubauen.

 
Risikostrukturausgleich (RSA)
Sonntag, den 03. Februar 2008 um 12:38 Uhr

Der Risikostrukturausgleich (RSA) soll finanzielle Nachteile ausgleichen, die sich durch die unterschiedliche Versichertenstruktur bei den einzelnen Krankenkassen und Kassenarten ergeben. Dabei werden folgende Faktoren berücksichtigt:

  • Einkommen (Grundeinkommen = durchschnittlich beitragspflichtigen Einnahmen je Mitglied),
  • Alter und Geschlecht der Versicherten,
  • Bezug einer Erwerbsminderungsrente (EU/BU-Rentner),
  • seit 2003 auch Teilnehmer an Disease-Management-Programmen (DMP).

Ohne den RSA könnten einige Krankenkassen mit einem Beitragssatz von unter 5 % auskommen, andere benötigten über 20 %.

 
Neue Chronikerregelung ab 01.01.2008
Dienstag, den 08. Januar 2008 um 09:32 Uhr

Zum 1. Januar wird die neue Chroniker-Richtline wirksam. Wer chronisch erkrankt und deshalb bei den Zuzahlungen von der halbierten Belastungsgrenze(1% statt 2% der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt) profitieren will, muss künftig nachweisen, dass er sich vor der Erkrankung über die relevanten Vorsorgeuntersuchungen hat beraten lassen.

 
Positive Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenkassen im 1. bis 3. Quartal 2007
Dienstag, den 11. Dezember 2007 um 14:26 Uhr

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) erzielte in den Monaten Januar bis September 2007 bei Einnahmen von rd. 113,6 Mrd. Euro und Ausgaben von rd. 113,4 Mrd. Euro einen Überschuss von rd. 173 Mio. Euro.
Das aktuelle Finanzergebnis fällt damit günstiger aus als im 1. bis 3. Quartal 2006, als die Krankenkassen noch ein Defizit von rd. 0,3 Mrd. Euro verbuchten und dann im Gesamtjahr einen Überschuss von 1,63 Mrd. Euro erzielten.